Wenn die ganze Fußballmannschaft duscht: Hebeanlage für hohe Schmutzwassermengen lässt sich per App konfigurieren

HOMA optimiert Hebeanlagen-Baureihe Saniquick

 

Sport ist, wenn man danach duschen muss. Nach diesem Motto haben Hebeanlagen jede Menge zu leisten, wenn nach dem Training ganze Mannschaften in die Umkleidekabine kommen. Für solche und ähnliche Fälle hat HOMA seine Saniquick-Baureihe zur Entsorgung von Schmutzwasser aktualisiert und erweitert. So verfügen die Unter- und Überflur-Modelle der Saniquick-Serie nun neben der Version mit 120 Liter Behältervolumen auch über eine 200-Liter-Variante. Mit dieser Größe eignen sie sich nicht nur für den Einsatz in Sportvereinen oder Fitnessstudios, sondern auch zum Einbau in Mehrfamilienhäusern, in denen etwa mehrere Waschmaschinen im Keller parallel betrieben werden, und überall dort, wo viel Schmutzwasser auf einmal anfällt.

 

Homa Saniquick Reihe 1

 

Neben der zusätzlichen Behältergröße hat HOMA noch weitere Neuerungen an den Saniquick-Hebeanlagen vorgenommen. So ist die Montage der anschlussfertig gelieferten Hebeanlagen ohne Spezialwerkzeug möglich und durch das neue Easy-Connect-System sind auch die Pumpen mit nur einem Handgriff an die Druckleitung anschließbar. Der Ausbau der Pumpen ist genauso leicht, was eine eventuelle Wartung vereinfacht.

 

Den Entwicklern bei HOMA war zudem die vielseitige Einsetzbarkeit des Saniquick-Systems besonders wichtig. Durch den modularen Aufbau können die Hebeanlagen mit zwölf verschiedene Pumpentypen - je nach Einsatzzweck auch für Sole und Kondensat geeignet - ausgestattet werden.

 

Homa Saniquick Reihe 3

 

Dabei sind alle Saniquick-Modelle als Einzel- und Doppelhebeanlage erhältlich. „Sie führen das Schmutzwasser auch im Fall von auftretenden Lastspitzen zuverlässig ab, ohne dabei einen Rückstau zu riskieren“, erklärt Thomas Rieder, Leiter Gebäudetechnik Außendienst von HOMA. Die Doppelhebeanlagen sind mit dem von HOMA selbst entwickelten Steuergerät PCM ausgestattet. Dieses gewährleistet zum einen, dass die Pumpen bei durchschnittlicher Auslastung abwechselnd laufen oder bei einem Anstieg automatisch in den Vollbetrieb schalten. Das macht die Anlagen besonders langlebig. Zudem vereinfacht das Steuergerät die Inbetriebnahme. „Wir haben für jede Anlage Standardeinstellungen hinterlegt, damit sie innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist, diese Einstellungen können bei Bedarf jedoch auch individuell angepasst werden“, berichtet Rieder.

 

Um neben der Inbetriebnahme auch die Überwachung einfach durchzuführen, sind lediglich ein Smartphone mit Android oder iOS, Bluetooth sowie die von HOMA entwickelte HOMApp nötig. Diese ist besonders nutzerfreundlich gestaltet. So geben verschiedene Menüpunkte wie Anlagenstatus, Konfiguration, Datensatz, Service, Einstellungen und Hilfe eine Übersicht über sämtliche Pumpvorgänge oder zeigen die Zeit bis zur nächsten Wartung an.

 

Homa Saniquick Reihe 2

 

Neben dem umfangreichen Update der Saniquick-Hebeanlagen wurde auch das Zubehörprogramm vergrößert. Für die Unterflur-Modelle ist unter anderem ein Mauerkragen erhältlich, der bei bis zu 3m gegen Nach-oben-drücken des Grundwasser schützt. So können diese Saniquick-Varianten auch in Grundwasser gefährdeten Bereichen sicher eingesetzt werden.

 

 

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