PFEIFFER & MAY: Der Tradition verpflichtet – die Zukunft im Blick!

Tradition entsteht da, wo der Fortschritt zu Hause ist. Unsere über 100-jährige Erfahrung gibt uns die Freiheit, Neues zu wagen.

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ÜBER P&M

Eine moderne Unternehmensgruppe mit Geschichte

Seit der Gründung im Jahr 1906 versteht sich die PFEIFFER & MAY Gruppe, zu der auch die Unternehmen LINK, LINSS, LÖFFELHARDT sowie LÖFFELHARDT Fliesen gehören, als zuverlässiger Partner des Fachhandwerks. Eine Partnerschaft, von der unsere gemeinsamen Kunden profitieren – heute und in Zukunft.  

 

1938

 

Gründung PFEIFFER & MAY

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Die Eisenwarenhandlung Klein & Kullmann wird verkauft. Am 10. August 1938 unterzeichnen Eugen Pfeiffer und Adolf May einen Kaufvertrag für den Geschäftsbetrieb einer „Eisenwarengroßhandlung mit Verkauf sanitärer Artikel“. Nach 32 Jahren endet die Ära „Klein & Kullmann“ und ein neues Kapitel der Firmengeschichte wird aufgeschlagen PFEIFFER & MAY.

 

Mit Adolf May, dem damaligen Leiter ihrer Firmenbuchhaltung, hatten Hermann Klein und Ludwig Kullmann einen geeigneten Nachfolger für ihr Unternehmen gefunden. Zehn Mitarbeiter zählte die Eisenwarenhandlung zu diesem Zeitpunkt. May war 1924 als Lehrling in das Unternehmen eingetreten. Er hatte alle Abteilungen durchlaufen, überall mit angepackt, im Außendienst gearbeitet und sich im Laufe der Jahre ein glänzendes Branchenwissen erworben. Auch sein privates Glück lernte Adolf May bei Klein & Kullmann kennen: seine spätere Ehefrau Helene, eine junge Angestellte. Gemeinsam mit dem neun Jahre älteren Eugen Pfeiffer, einem langjährigen Bekannten und fundierten Kenner der Eisenwarenbranche, beschloss Adolf May, in die Selbstständigkeit zu starten.

 

Nachdem sich die Beteiligten zu einem für alle Seiten fairen und akzeptablen Kaufpreis handelseinig geworden waren, verlor Hermann Klein keine Zeit mehr. Im September 1938 wanderte er nach Israel aus. Ludwig Kullmann wurde in der „Reichskristallnacht“ verhaftet und verbrachte drei Monate im Konzentrationslager Dachau, bis es gelang, ihn von dort frei zu bekommen. Auch er emigrierte mit seiner Frau nach Israel.

 

Den beiden „Gründervätern“ Klein und Kullmann und deren Familien blieben die neuen Firmeninhaber zeitlebens freundschaftlich verbunden. Noch heute stehen die Nachkommen aus der späteren Generation miteinander in Kontakt.

 

1924

 

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1906

 

Gründung Klein  & Kullmann

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Gerade einmal 27 und 26 Lenze zählen die Kaufleute Hermann Klein und Ludwig Kullmann, als sie ihr Eisenwarengeschäft gründen.

 

Hermann Klein, 1879 in Walldorf bei Heidelberg geboren und aus einer Familie mit zehn Kindern stammend, erwarb das handwerkliche Rüstzeug für seinen Beruf bei den Eisenhandlungen Nathan Roos in Lichtenau und Berg & Strauß in Karlsruhe. Ludwig Kullmann erblickte 1880 im pfälzischen Erlenbach das Licht der Welt. Ebenso wie sein Kompagnon Klein, besaß er fundierte Kenntnisse in der Eisenwarenbranche. Erworben hatte er sich sein Fachwissen während seiner Lehrjahre bei zwei Eisengroßhandlungen in Karlsruhe: Ettlinger & Wormser sowie L. I. Ettlinger.

 

Mit Kullmanns Bareinlage von 25.000 Reichsmark, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summe, wurde der finanzielle Grundstock für das neue Eisenwarengeschäft der beiden Kaufleute jüdischer Herkunft gelegt. Klein steuerte 2.000 Reichsmark in bar bei und beschaffte einen Bankkredit über 8.000 Reichsmark.

 

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