Der Friwara WM Systembaukasten
Entdecken Sie den Friwara WM Systembaukasten – die modulare Lösung für hygienische Warmwasser- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden. Flexibel anpassbar für verschiedene Heizungsanlagen.
Ein Bad mit Dachschräge braucht clevere Planung. Erfahren Sie, wie Dusche, Möbel und Stauraum sinnvoll platziert werden, welche technischen Voraussetzungen wichtig sind und wie der Raum heller und großzügiger wirkt.
Grundsätzlich lässt sich ein Badezimmer problemlos im Dachgeschoss planen. Wichtig ist jedoch, die vorhandenen Raumhöhen bereits vor der Auswahl von Möbeln und Sanitärobjekten genau auszumessen.
Bereiche mit voller Stehhöhe eignen sich besonders für Dusche und Waschplatz. Niedrigere Zonen unter der Dachschräge können dagegen für niedrige Möbel, Ablagen oder – abhängig von der Raumhöhe – eine Badewanne genutzt werden.
Unter einer niedrigen Dachschräge funktionieren klassische Hochschränke häufig nicht. Besser geeignet sind flache Unterschränke, Sideboards oder individuell angepasste Einbauten, die den vorhandenen Raum bis zum Kniestock ausnutzen. Wandhängende Möbel halten zusätzlich mehr Bodenfläche sichtbar und lassen das Badezimmer dadurch offener wirken. Gerade wenn Dachschräge und kleine Grundfläche zusammenkommen, helfen die Tipps aus unserem Kleines-Bad-Guide dabei, Stauraum und Bewegungsfläche sinnvoll miteinander zu verbinden.
Die Dusche sollte möglichst dort liegen, wo das Dach die größte Höhe bietet. Besonders im Bereich des Einstiegs und unter der Kopfbrause muss ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden sein.
Für eine klassische Dusche sind etwa 90 × 90 cm ein guter Planungsrichtwert. Entscheidend ist bei Dachschrägen jedoch nicht nur die Grundfläche, sondern vor allem die verfügbare Höhe. Ist eine Standard-Duschkabine nicht möglich, können Glasabtrennungen individuell an eine Dachschräge angepasst werden.
PFEIFFER & MAY bietet bei Duschabtrennungen ausdrücklich Sondermaßlösungen für Dachschrägen, schräge Wände und andere besondere Raumsituationen an.
Transparente Glasflächen sind im Dachbad außerdem besonders praktisch, weil sie den Blick durch den Raum nicht unterbrechen.

Bei einem neuen Dachgeschossbad müssen vor allem Wasser- und Abwasseranschlüsse, Abdichtung, Elektroinstallation, Heizung und Lüftung berücksichtigt werden. Auch die Tragfähigkeit des Bodens sollte geprüft werden – insbesondere bei einer gefüllten Badewanne.
Müssen Leitungen neu verlegt oder Dachfenster und Dachkonstruktion verändert werden, kann zusätzlicher baulicher Aufwand entstehen. Deshalb empfiehlt sich eine frühzeitige Planung mit den beteiligten Fachbetrieben.
Die Kosten hängen stark davon ab, ob bereits ein Badezimmer vorhanden ist oder ein bisher ungenutzter Dachraum zunächst erschlossen werden muss. Für ein etwa sechs Quadratmeter großes Komplettbad können je nach Ausstattung und Ausgangslage grob 9.000 bis 15.000 Euro anfallen.
Zusätzliche Wasser- und Abwasserleitungen, Änderungen am Bodenaufbau, individuelle Duschabtrennungen oder maßgefertigte Möbel können den Aufwand erhöhen. Für eine verlässliche Einschätzung sollte deshalb ein individuelles Angebot auf Basis der tatsächlichen Raumsituation eingeholt werden.
Dachschrägen können einen Raum schnell niedriger erscheinen lassen. Helle Wandflächen, ein ruhiges Farbkonzept und große Spiegel lassen das Bad offener und großzügiger wirken.
Transparente Duschabtrennungen erhalten Blickachsen, während wandhängende Möbel möglichst viel Boden sichtbar lassen. Licht am Spiegel und gezielt beleuchtete Bereiche unter der Schräge verhindern zusätzlich, dass dunkle Ecken den Raum kleiner wirken lassen.
Zu viele unterschiedliche Materialien, starke Farbwechsel oder zahlreiche kleine Möbel sollten dagegen vermieden werden. Eine klare Gestaltung lässt den Grundriss ruhiger und großzügiger erscheinen.

Ein Badezimmer mit Dachschräge benötigt eine besonders genaue Planung. Raumhöhe, Möbel, Dusche und Stauraum sollten deshalb von Beginn an gemeinsam betrachtet werden.
In den PFEIFFER & MAY Badausstellungen können unterschiedliche Raumkonzepte, Badmöbel und Duschlösungen direkt miteinander verglichen werden. Besonders passend zu diesem Thema ist die Koje 11 „gemütlich mit Dachschräge“ in der PFEIFFER & MAY Badausstellung Freiburg. Sie zeigt, wie eine besondere Raumgeometrie sinnvoll in die Badgestaltung integriert werden kann.
Mit dem 3D-Badplaner lassen sich verschiedene Positionen für Dusche, Waschplatz, Badewanne und Möbel ausprobieren.
Weitere Inspirationen finden Sie bei unseren Waschplätzen, Duschen und Duschabtrennungen.

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