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19. September 2026

Badewanne zur Dusche umbauen: Ablauf, Kosten & Voraussetzungen

Badewanne raus, Dusche rein: Erfahren Sie, welche Voraussetzungen für den Umbau wichtig sind, wie die Arbeiten ablaufen, welche Kosten entstehen und wann eine Komplettsanierung sinnvoller ist.

Eine Badewanne braucht vergleichsweise viel Platz und wird nicht in jedem Haushalt regelmäßig zum Baden genutzt. Wird der hohe Einstieg zunehmend unbequem oder soll die vorhandene Fläche künftig großzügiger zum Duschen genutzt werden, kann der Austausch gegen eine Dusche eine sinnvolle Teilmodernisierung sein.

Dabei muss nicht automatisch das gesamte Badezimmer erneuert werden. Ob eine möglichst bodengleiche Dusche anstelle der Wanne umgesetzt werden kann, hängt jedoch von Bodenaufbau, Ablauf, Leitungen und Abdichtung ab.

Wer Maße, Fotos und die vorhandene Raumsituation vorab besprechen möchte, kann dafür die PFEIFFER & MAY Videoberatung nutzen. Dort können Raumgegebenheiten und erste Planungsideen bereits digital besprochen werden.

Wanne raus, Dusche rein: Wann lohnt sich der Umbau?

Der Austausch ist besonders interessant, wenn die Badewanne nur noch selten genutzt wird, der Einstieg schwerfällt oder auf der vorhandenen Fläche eine komfortablere Dusche entstehen soll.

Sind WC, Waschplatz, Leitungen und die übrigen Oberflächen noch in gutem Zustand, kann sich der Umbau auf den bisherigen Wannenbereich beschränken. Dadurch ist der Eingriff deutlich kleiner als bei einer vollständigen Badsanierung.

Wer seine Badewanne dagegen weiterhin zum Baden nutzen möchte, kann zunächst prüfen, ob eine angepasste Wannenlösung die bessere Alternative ist.

Was muss beim Umbau von der Badewanne zur Dusche beachtet werden?

Vor dem Ausbau sollte geprüft werden, welche Duschlösung technisch möglich ist. Besonders wichtig sind Bodenaufbau, Ablauf und Abdichtung.

Für eine bodengleiche Dusche muss genügend Aufbauhöhe für Ablauf und Gefälle vorhanden sein. Ist das im Bestand nicht möglich, kann eine besonders flache Duschwanne eine Alternative sein. Auch pflege.de weist darauf hin, dass die Umsetzbarkeit einer möglichst bodengleichen Lösung insbesondere von Bodenaufbau, Ablauf, Leitungen, Abdichtung und Gefälle abhängt.

Die Abdichtung des neuen Nassbereichs muss ebenfalls fachgerecht geplant werden. Die DIN 18534 regelt die Abdichtung von Böden und Wänden in Innenräumen und berücksichtigt ausdrücklich auch Duschbereiche.

Soll die neue Dusche gleichzeitig barrierefrei beziehungsweise für eine spätere altersgerechte Nutzung geplant werden, zeigt der Beitrag Barrierefreie Dusche planen: Maße, Duschsitz & Rutschhemmung, welche Bewegungsflächen, Haltegriffe und Bodenbeläge berücksichtigt werden sollten.

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Muss die Statik geprüft werden?

Nicht bei jedem Wannentausch ist automatisch eine statische Prüfung erforderlich. Muss für eine bodengleiche Dusche jedoch stärker in Boden oder Decke eingegriffen werden, sollte ein Fachbetrieb prüfen, welche Arbeiten möglich sind.

Wie läuft der Umbau von der Badewanne zur Dusche ab?

Der genaue Ablauf hängt vom Badezimmer ab. Typischerweise erfolgt der Umbau in diesen Schritten:

  1. Bad ausmessen und Anschlüsse prüfen

  2. Badewanne demontieren und entsorgen

  3. Boden, Ablauf und Wasseranschlüsse vorbereiten

  4. Duschbereich fachgerecht abdichten

  5. Duschfläche oder flache Duschwanne einbauen

  6. Armatur, Brause und Duschabtrennung montieren

Einige Schnellumbausysteme können unter günstigen Bedingungen innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Umfangreiche Arbeiten an Estrich, Leitungen oder Fliesen verlängern den Umbau entsprechend.

Für die neue Dusche können verschiedene Duschwannen, Duschrinnen und Walk-In-Lösungen im P&M-Bereich Duschen & Duschbrausen verglichen werden.

Was kostet der Umbau von der Badewanne zur Dusche?

Als grobe Orientierung werden für einen vollständigen Standardumbau häufig etwa 4.000 bis 6.000 Euro inklusive Material und Montage genannt. Je nach baulicher Situation und gewünschter Ausstattung kann der Preis niedriger oder deutlich höher ausfallen.

Besonders auf den Preis wirken sich aus:

  • Änderungen an Ablauf und Leitungen

  • bodengleiche Ausführung

  • Abdichtungs- und Fliesenarbeiten

  • Größe und Material der Duschfläche

  • Armaturen und Brausen

  • Duschabtrennung oder Sondermaß

Bei der Duschabtrennung lohnt es sich, die tatsächliche Einbausituation zu berücksichtigen. PFEIFFER & MAY bietet neben verschiedenen Glas- und Walk-In-Lösungen auch Sondermaße sowie Aufmaß und Montage an.

Wanne zur Dusche umbauen oder das ganze Bad sanieren?

Ein Teilumbau ist sinnvoll, wenn das übrige Badezimmer noch gut funktioniert und hauptsächlich die Badewanne ersetzt werden soll.

Welche Kosten bei einer umfassenderen Sanierung entstehen können und welche Faktoren das Budget besonders beeinflussen, zeigt der Beitrag „Was kostet ein neues Bad? Kosten und Budget im Überblick“

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Kann man die Badewanne selbst zur Dusche umbauen?

Bei dem Umbau treffen Wasser- und Abwasseranschlüsse, Bodenaufbau und Abdichtung aufeinander. Gerade Fehler bei der Abdichtung können später zu Feuchtigkeitsschäden führen.

Vorbereitende Arbeiten können je nach Erfahrung teilweise selbst übernommen werden. Die technisch relevanten Arbeiten würde ich jedoch fachgerecht ausführen lassen. Falls noch kein Handwerksbetrieb feststeht, weist P&M darauf hin, dass im Rahmen der Badberatung bei Bedarf ein geeigneter Fachhandwerksbetrieb empfohlen werden kann.

Badewanne zur Dusche umbauen in einer Mietwohnung

In einer Mietwohnung sollte die fest eingebaute Badewanne nicht ohne vorherige Zustimmung des Vermieters entfernt werden.

Dient der Umbau dem Gebrauch der Wohnung durch einen Menschen mit Behinderung, kann nach § 554 BGB unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Zustimmung zu einer barrierereduzierenden baulichen Veränderung bestehen. Der Anspruch gilt allerdings nicht uneingeschränkt; auch die Interessen des Vermieters werden berücksichtigt.

Wanne raus, Dusche rein: Checkliste

  • Wird die Badewanne noch regelmäßig genutzt?

  • Kann der vorhandene Ablauf weiterverwendet werden?

  • Reicht der Bodenaufbau für die gewünschte Dusche?

  • Ist eine bodengleiche Lösung möglich?

  • Müssen Leitungen oder Fliesen verändert werden?

  • Welche Duschabtrennung passt zur ehemaligen Wannenfläche?

  • Soll die Dusche später um Sitz oder Haltegriffe ergänzt werden?

  • Reicht der Teilumbau oder ist das ganze Bad sanierungsbedürftig?

  • Liegt bei einer Mietwohnung die Zustimmung des Vermieters vor?

Soll die neue Dusche zugleich altersgerecht geplant werden, passt hier der bereits vorhandene Ratgeber „Barrierefreies Bad planen: Maße, Waschplatz und Haltegriffe“.

Dusche statt Badewanne live erleben und planen

Wie großzügig eine Dusche auf der bisherigen Wannenfläche wirken kann und welche Duschabtrennung zum Raum passt, lässt sich am besten anhand des tatsächlichen Grundrisses planen.

In den PFEIFFER & MAY Badausstellungen können unterschiedliche Badewannen- und Duschlösungen direkt miteinander verglichen werden. Passend zum Thema sind beispielsweise Koje Bad 37 „Barrierefrei und Modern“ in Singen und Koje Bad 8 „Black Shower“ in Gießen. Beide zeigen unterschiedliche Möglichkeiten für großzügig geplante Duschbereiche.

Für erste Überlegungen zur neuen Raumaufteilung kann die Fläche mit dem PFEIFFER & MAY 3D-Badplaner geplant werden. So lässt sich ausprobieren, wie die ehemalige Wannenfläche künftig als Dusche genutzt werden kann.

Grundriss, Fotos und persönliche Wünsche können zusätzlich in der PFEIFFER & MAY Videoberatung besprochen werden. Weitere passende Lösungen finden sich in den Bereichen Duschen & Duschbrausen, Duschabtrennungen und Barrierefreies Badezimmer.

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