Der Friwara WM Systembaukasten
Entdecken Sie den Friwara WM Systembaukasten – die modulare Lösung für hygienische Warmwasser- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden. Flexibel anpassbar für verschiedene Heizungsanlagen.
Welches Glas eignet sich für die Dusche? Erfahren Sie mehr über Sicherheitsglas, Glasstärken, Klarglas und Milchglas sowie Beschichtungen für Duschtrennwände.
Eine Duschtrennwand aus Glas schützt das Badezimmer vor Spritzwasser und beeinflusst gleichzeitig, wie offen und großzügig der Raum wirkt. Bei der Auswahl kommt es jedoch nicht nur auf die Optik an. Auch Glasart, Glasstärke, Sicherheitsanforderungen und die Oberfläche spielen eine wichtige Rolle.
Wer verschiedene Lösungen direkt miteinander vergleichen möchte, findet in den PFEIFFER & MAY Badausstellungen unterschiedliche Duschabtrennungen und Glaskonstruktionen. Erste Fragen zur Planung können außerdem bequem über die Videoberatung für die Badplanung geklärt werden.
Bei Duschtrennwänden aus Echtglas wird in der Regel Einscheibensicherheitsglas, kurz ESG, eingesetzt. Das Glas wird während der Herstellung thermisch vorgespannt und besitzt dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen und thermischen Belastungen als gewöhnliches Floatglas.
Besonders wichtig ist das Bruchverhalten. Wird ESG stark beschädigt und zerbricht, zerfällt es in viele kleine, stumpfkantigere Bruchstücke statt in wenige große und scharfkantige Glasscherben. Dadurch wird das Risiko schwerer Schnittverletzungen reduziert. Anforderungen an thermisch vorgespanntes Einscheibensicherheitsglas werden unter anderem in der DIN EN 12150-1 beschrieben.
höhere Widerstandsfähigkeit als gewöhnliches Floatglas
erhöhte Temperaturwechselbeständigkeit
sichereres Bruchverhalten
für transparente und satinierte Ausführungen erhältlich
für unterschiedliche Duschkonstruktionen geeignet
ermöglicht große und optisch zurückhaltende Glasflächen
Entscheidend ist dabei nicht allein die Glasscheibe. Glas, Beschläge, Profile und Befestigung müssen zur jeweiligen Duschabtrennung passen.
Duschenglas wird thermisch vorgespannt, damit es widerstandsfähiger gegenüber Stößen und Temperaturunterschieden ist. Gleichzeitig erhält Einscheibensicherheitsglas sein typisches Bruchverhalten: Im Bruchfall zerfällt es in viele kleine Bruchstücke statt in große, scharfkantige Scherben.
Wichtig ist dabei immer die komplette Duschabtrennung: Glas, Beschläge, Profile und Befestigungen müssen aufeinander abgestimmt sein.
Bei Duschabtrennungen aus Echtglas sind vor allem 6 und 8 mm Glasstärke verbreitet. 6 mm werden häufig bei beweglichen oder stärker geführten Elementen eingesetzt, während 8 mm häufig bei größeren oder weitgehend rahmenlosen Festteilen verwendet werden.
Für eine hohe Stabilität ist jedoch nicht allein die Glasstärke entscheidend. Auch Größe, Befestigung und Konstruktion der Duschabtrennung spielen eine Rolle. Eine dickere Scheibe ist steifer, gleichzeitig aber auch schwerer.
Bei der Gestaltung einer Duschabtrennung kann zwischen transparentem und blickhemmendem Glas gewählt werden. Was häufig als Milchglas bezeichnet wird, ist bei Duschabtrennungen meist satiniertes oder anderweitig blickhemmend gestaltetes Glas.
Klarglas lässt den Blick nahezu ungehindert durch den Duschbereich laufen. Dadurch bleibt die Raumtiefe sichtbar und die Glasabtrennung tritt optisch stärker in den Hintergrund.
Gerade in kleinen Badezimmern kann das ein Vorteil sein. Transparente Glasflächen unterbrechen die Sichtachse kaum und lassen den Raum dadurch offener erscheinen. Weitere Möglichkeiten für kompakte Grundrisse zeigt der Beitrag „Kleines Bad größer wirken lassen“.
Satiniertes Glas bietet dagegen mehr Sichtschutz. Licht kann weiterhin in den Duschbereich gelangen, die direkte Durchsicht wird jedoch reduziert. Die Glasfläche wird dadurch optisch stärker wahrgenommen und grenzt den Duschbereich deutlicher vom restlichen Badezimmer ab.
Klarglas | Satiniertes Glas |
|---|---|
lässt den Raum offen wirken | bietet mehr Sichtschutz |
Blickachsen bleiben erhalten | grenzt den Duschbereich stärker ab |
besonders interessant für kleine Bäder | geeignet, wenn Privatsphäre wichtiger ist |
Fliesen und Wandgestaltung bleiben sichtbar | Glas wird stärker zum Gestaltungselement |
Kalk- und Wasserflecken können auffallen | Ablagerungen können je nach Oberfläche anders sichtbar sein |
Für ein kleines Badezimmer ist Klarglas häufig die zurückhaltendere Lösung, wenn der Raum möglichst groß und offen wirken soll. Wer mehr Privatsphäre bevorzugt, kann stattdessen satiniertes Glas oder eine nur teilweise satinierte Fläche wählen.
Auch bei einem Badezimmer im Hotelstil werden transparente Glasflächen häufig eingesetzt, um Dusche und restlichen Raum optisch miteinander zu verbinden. Weitere Gestaltungsideen dazu finden sich im Beitrag „Badezimmer wie im Hotel: So entsteht ein luxuriöser Look“.
Eine Beschichtung kann die Reinigung von Duschglas erleichtern, da Wasser, Kalk und Seifenreste weniger stark an der Oberfläche haften können.
Unbeschichtetes Glas benötigt regelmäßige Reinigung und sollte nach dem Duschen möglichst abgezogen werden. Beschichtetes Glas besitzt eine wasser- und schmutzabweisende Oberfläche. Werkseitig veredeltes Glas wird bereits bei der Herstellung speziell behandelt und ist je nach System auf eine langfristig leichtere Pflege ausgelegt.
Glasoberfläche | Vorteil | Zu beachten |
|---|---|---|
Unbeschichtetes Glas | klassische und einfache Ausführung | regelmäßige Reinigung besonders wichtig |
Beschichtetes Glas | Wasser und Schmutz haften weniger stark | Beschichtung kann je nach System unterschiedlich langlebig sein |
Werkseitig veredeltes Glas | auf langfristig leichtere Reinigung ausgelegt | Eigenschaften unterscheiden sich je nach Hersteller |
Eine Beschichtung macht Duschglas jedoch nicht reinigungsfrei. Auch beschichtete Scheiben sollten regelmäßig gereinigt werden. Weitere Glasvarianten finden sich bei den Duschabtrennungen von PFEIFFER & MAY.
Für Duschglas und die gesamte Duschabtrennung sind unterschiedliche Normen relevant. Die DIN EN 12150-1 beschreibt unter anderem Eigenschaften und Bruchverhalten von thermisch vorgespanntem Einscheibensicherheitsglas.
Die DIN EN 14428 betrifft dagegen die komplette Duschabtrennung im Hausgebrauch – beispielsweise Glas, Beschläge, Türen, Führungen und Befestigungen.
Eine bestimmte Glasstärke wie 6 oder 8 mm ist dadurch nicht pauschal für jede Dusche vorgeschrieben. Entscheidend ist, dass die gesamte Konstruktion sicher und für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist.
Bei Sondermaßen, Nischen oder schrägen Wänden ist ein genaues Aufmaß besonders wichtig. Mehr dazu gibt es beim Duschabtrennungsservice mit Aufmaß und Montage.
Für kleine Badezimmer eignet sich häufig transparentes Klarglas, weil es vorhandene Blickachsen kaum unterbricht und den Raum offener wirken lässt. Wer mehr Sichtschutz möchte, kann stattdessen satiniertes Glas wählen.
Auch die Bauform spielt eine Rolle. Große feststehende Scheiben werden häufig bei Walk-In-Duschen eingesetzt, während geschlossene Duschkabinen verschiedene Türvarianten ermöglichen. Die Unterschiede werden ausführlicher im Beitrag „Walk-In Dusche oder Duschkabine?“ erklärt.
Ob Klarglas oder satinierte Oberfläche, 6 oder 8 mm Glas sowie gerahmte oder weitgehend rahmenlose Ausführung: In den PFEIFFER & MAY Badausstellungen lassen sich verschiedene Duschabtrennungen und Glasflächen direkt vergleichen.
Wer Fragen zu Glasart, Größe oder Ausführung zunächst von zu Hause klären möchte, kann die Videoberatung für die Badplanung nutzen. Weitere Möglichkeiten finden sich bei den Duschabtrennungen und im Bereich Duschen & Duschbrausen. Anschließend lässt sich die gewünschte Lösung mit dem 3D-Badplaner von PFEIFFER & MAY in den eigenen Grundriss integrieren.
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