Der Friwara WM Systembaukasten
Entdecken Sie den Friwara WM Systembaukasten – die modulare Lösung für hygienische Warmwasser- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden. Flexibel anpassbar für verschiedene Heizungsanlagen.
Silikonfugen gerissen, verfärbt oder beschädigt? So entfernen Sie alte Fugen, tragen neues Silikon auf und vermeiden typische Fehler beim Erneuern.
Silikonfugen kommen im Bad vor allem an Übergängen zwischen unterschiedlichen Bauteilen zum Einsatz. Mit der Zeit können sie reißen, sich vom Untergrund lösen oder dauerhaft verfärben.
Eine Erneuerung sollte vor allem dann geprüft werden, wenn die Fuge beschädigt ist oder sich schwarze Verfärbungen auch durch eine Reinigung nicht mehr entfernen lassen.
Bei oberflächlichen Verschmutzungen muss dagegen nicht sofort neu verfugt werden. Wie sich solche Stellen behandeln lassen, erklären wir im Beitrag „Silikonfugen reinigen: Schwarze Flecken und Schimmel entfernen“.
Nicht jede verfärbte Fuge muss direkt ausgetauscht werden. Eine Erneuerung ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Silikon:
Risse aufweist,
sich vom Untergrund löst,
dauerhaft verfärbt bleibt,
sichtbar beschädigt ist oder
trotz Reinigung immer wieder Probleme auftreten.
Altes Silikon sollte vor dem Neuverfugen möglichst vollständig entfernt werden. Wird neues Silikon einfach auf eine bestehende oder beschädigte Fuge aufgetragen, kann die Haftung beeinträchtigt werden.
Für eine saubere neue Anschlussfuge sollte deshalb zunächst das alte Material entfernt und der Untergrund sorgfältig vorbereitet werden.
Für eine neue Silikonfuge sollten möglichst alle alten Silikonreste entfernt werden. Größere Stücke lassen sich vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug lösen. Anschließend werden verbliebene Rückstände beseitigt.
Dabei ist wichtig, angrenzende Fliesen, Glas, Duschwannen oder andere empfindliche Oberflächen nicht zu beschädigen.

Zum Entfernen können beispielsweise ein Fugenmesser, Fugenschaber oder geeignete Kunststoffwerkzeuge verwendet werden.
Welches Werkzeug sinnvoll ist, hängt von der Fuge und den angrenzenden Materialien ab. Auf empfindlichen Flächen sollte besonders vorsichtig gearbeitet werden, damit keine Kratzer entstehen.
Scharfe Klingen sollten deshalb nur kontrolliert eingesetzt werden.
Das alte Silikon vorsichtig aus der Fuge lösen und möglichst vollständig entfernen.
Verbliebene Rückstände entfernen, damit eine saubere Ausgangsfläche entsteht.
Die Fugenflächen sollten sauber und für das verwendete Silikon geeignet sein. Vor dem weiteren Arbeiten müssen die Verarbeitungshinweise des Herstellers beachtet werden.
Für Dusche, Badewanne und andere regelmäßig feuchtigkeitsbelastete Bereiche sollte ein für den jeweiligen Einsatzbereich geeignetes Sanitärsilikon verwendet werden.
Mehr zum Unterschied der Materialien findest du im Beitrag Acryl oder Silikon im Bad? Unterschiede und Einsatzbereiche.
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Das Silikon wird möglichst gleichmäßig in die vorbereitete Fuge eingebracht. Dabei sollte die Fuge durchgehend ausgefüllt werden.
Anschließend wird die noch frische Fuge mit einem geeigneten Fugenglätter sauber in Form gebracht.
Die frische Fuge sollte während der angegebenen Aushärtezeit nicht mit Wasser belastet werden. Wie lange das dauert, hängt vom verwendeten Produkt ab. Deshalb sollten hier immer die Herstellerangaben beachtet werden.
Eine gleichmäßige Fuge beginnt bereits beim möglichst konstanten Auftragen des Silikons.
Zum Formen können geeignete Fugenglätter verwendet werden. Wichtig ist, innerhalb der vom Hersteller angegebenen Verarbeitungszeit zu arbeiten.
Zu langes Nacharbeiten kann die Oberfläche verschlechtern.
Eine kleine optische Unebenheit bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Fuge ausgetauscht werden muss.
Bei Rissen, Ablösungen oder deutlich beschädigten Bereichen reicht eine kleine Ausbesserung jedoch nicht immer aus. Einfach nur neues Silikon auf die betroffene Stelle aufzutragen, beseitigt die Ursache außerdem nicht automatisch.
Bei deutlich beschädigten Fugen ist eine vollständige Erneuerung deshalb häufig die sauberere Lösung.
Wenn eine neue Fuge nach kurzer Zeit erneut reißt, kann das verschiedene Ursachen haben.
Möglich sind beispielsweise Bewegungen zwischen den angrenzenden Bauteilen, eine ungeeignete Fugenausführung, eine schlechte Haftung am Untergrund oder ein Dichtstoff, der nicht zum Einsatzbereich passt.
Eine immer wieder reißende Fuge sollte deshalb nicht einfach erneut überarbeitet werden. Zunächst sollte geklärt werden, warum sie beschädigt wird.
Wie lange eine neue Silikonfuge aushärten muss, hängt vom verwendeten Produkt, der Fugendicke und den Umgebungsbedingungen ab.
Dusche, Badewanne oder Waschplatz sollten erst wieder mit Wasser belastet werden, wenn die vom Hersteller angegebene Aushärtezeit eingehalten wurde. Die Verarbeitungshinweise auf dem jeweiligen Produkt sind deshalb entscheidend.
Auch neue Silikonfugen sollten nach dem Duschen möglichst schnell trocknen können. Wasserreste und Ablagerungen sollten regelmäßig entfernt und das Badezimmer ausreichend gelüftet werden.
Wie schwarze Flecken und Verfärbungen später behandelt werden können, erklären wir ausführlich im Beitrag „Silikonfugen reinigen: Schwarze Flecken und Schimmel entfernen“.
Bei einer neuen Dusche treffen häufig Glas, Fliesen, Duschfläche und unterschiedliche Anschlussbereiche aufeinander. Deshalb sollten auch Übergänge und Fugen von Anfang an sauber geplant und ausgeführt werden.
In den PFEIFFER & MAY Badausstellungen können unterschiedliche Duschlösungen direkt verglichen werden. Weitere Informationen rund um die Auswahl des passenden Materials finden Sie im Beitrag Acryl oder Silikon im Bad? Unterschiede und Einsatzbereiche.
Für eine persönliche Planung kann außerdem die Badberatung genutzt werden. Die eigene Badidee lässt sich anschließend direkt im 3D-Badplaner ausprobieren.

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