Der Friwara WM Systembaukasten
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Erfahren Sie, wann und wie Sie Ihre Heizung auf Sommerbetrieb umstellen, welche Vorteile das bringt und wie Sie Heizkosten sparen – Tipps für Eigenheimbesitzer!
Wenn draußen die Temperaturen steigen, rückt auch der Sommerbetrieb der Heizung in den Fokus. Viele Eigenheimbesitzer fragen sich dann: Ausschalten oder auf Sommerbetrieb umstellen? Warum das richtige Umschalten bares Geld spart, die Anlage schützt und worauf Sie genau achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Auf den ersten Blick scheint es sinnvoll, die Heizung im Sommer einfach auszuschalten. Doch tatsächlich raten Fachleute dazu, sie besser auf Sommerbetrieb umzustellen. Warum? Im Sommerbetrieb bleibt die Heizungsanlage aktiv für die Warmwasserbereitung, während die Heizfunktion ruht. So verhindern Sie, dass das Gebäude zu stark auskühlt und vermeiden Feuchtigkeit oder gar Schimmelbildung an kalten Wänden.
Gerade bei Wetterumschwüngen oder an kühlen Tagen im Frühjahr oder Herbst profitieren Sie davon, wenn Ihre Anlage im Stand-by-Modus flexibel reagieren kann.
Die Umstellung auf Sommerbetrieb bietet viele Vorteile:
• Kostenersparnis: Durch das Abschalten der Heizkreisläufe sinkt der Energieverbrauch deutlich.
• Effizienz: Die Heizungsanlage wird geschont, da sie nicht unnötig läuft.
• Komfort: Warmwasser bleibt zuverlässig verfügbar, ohne dass die komplette Heiztechnik aktiv bleibt.
• Feuchtigkeitsschutz: Ein gleichmäßiges Raumklima verhindert Schäden an der Bausubstanz.
Moderne Heizungsanlagen erkennen sogar selbstständig, wenn der Wechsel in den Sommerbetrieb nötig ist – gesteuert über Außentemperaturfühler.
Die Umstellung variiert je nach Heizsystem:
• Bei neueren Anlagen wählen Sie am Display den Sommerbetrieb aus. Oft genügt ein Knopfdruck oder die Auswahl eines Symbols, etwa eines Wasserhahns für reine Warmwasserbereitung.
• Bei älteren Heizungen müssen Heizkreise oder die Brennersteuerung manuell angepasst werden. Hier empfiehlt sich bei Unsicherheiten die Beratung durch den Fachmann.
In beiden Fällen sorgt der Sommerbetrieb dafür, dass die Heizkörper deaktiviert sind, während Warmwasser weiter verfügbar bleibt.
Entscheidend ist die sogenannte Heizgrenztemperatur. Sie liegt in Deutschland bei etwa 15 bis 18 Grad Celsius Außentemperatur. Sinkt die Temperatur darunter,
benötigt das Gebäude Heizunterstützung, um behaglich zu bleiben.
*Baujahr des Hauses mit jeweiliger Heizgrenztemperatur
Altbau vor 1977 15–17 °C
Baujahre 1977–1995 14–16 °C
Baujahre 1996–2002 13–15 °C
Häuser nach EnEV 12–14 °C
Niedrigenergiehäuser 11–13 °C
Passivhäuser 9–11 °C
Hinweis: Die genauen Werte können je nach Dämmstandard, Fensterqualität und Nutzung leicht abweichen. Grundlage sind typische Erfahrungswerte aus dem Gebäudebestand in Deutschland.
Moderne Anlagen stellen sich oft automatisch auf Sommerbetrieb um, sobald die Außentemperatur an mehreren Tagen konstant über diesem Schwellenwert liegt.
Ein konkretes Datum gibt es nicht – vielmehr kommt es auf die Witterung und Ihr persönliches Komfortempfinden an.
Als Richtwert gilt: Sobald die Tages- und Nachttemperaturen über längere Zeit konstant über 15 Grad Celsius liegen und Sie keine aktive Raumheizung mehr benötigen, ist der Zeitpunkt ideal. In Deutschland fällt dieser Zeitraum meistens zwischen Ende April und Anfang Mai. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich an der traditionellen Heizperiode orientieren, die am 30. April endet.
Spätestens mit dem kalendarischen Sommerbeginn am 21. Juni sollte die Heizung auf Sommerbetrieb laufen.
Ja, und das spürbar! Mit der Umstellung auf Sommerbetrieb können Sie bis zu 5 bis 15 Prozent Energie und Heizkosten einsparen. Zudem verlängert die reduzierte
Belastung die Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage – ein doppelter Gewinn für Ihren Geldbeutel und die Umwelt.
Die Heizung würde weiterhin den Heizkreislauf betreiben, was unnötig Energie verbraucht und Kosten verursacht.
Achten Sie darauf, dass die Warmwassertemperatur mindestens 60 Grad Celsius beträgt, um Legionellenbildung zu verhindern.
Bei modernen Heizungen ja, bei älteren Anlagen sollten Sie besser den Fachmann zurate ziehen.

Die Umstellung der Heizung auf Sommerbetrieb ist einfach, effektiv und spart bares Geld. Ob automatisch durch die Außentemperatur geregelt oder manuell über das Bedienfeld eingestellt: Mit dem richtigen Zeitpunkt optimieren Sie den Energieverbrauch Ihres Hauses nachhaltig.
Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Heizung im Rahmen einer Wartung prüfen, um sicherzugehen, dass die Sommerfunktion optimal eingestellt ist. Ihr Heizungsfachbetrieb vor Ort hilft Ihnen dabei gern weiter!
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