NEU: Variabler HZ-Heizkörperanschluss – Art. 1534
NEUZUGANG BEI HZ: Der neue variable HZ-Heizkörperanschluss (Art. 1534) 3/4“, Eurokonus aus Messing für den schnellen Heizkörperanschluss bei der Vorwandinstallation.

1. Raumweise Heizlastberechnung: Die vereinfachte raumweise Heizlastberechnung ist Basis für jeden weiteren Berechnungsschritt (Transmissions- und Lüftungswärmebedarf, z. B. Annahme von U-Werten). Tipp: Verwenden Sie für die Berechnung die kostenfreie Software von Danfoss DanBasic.

2. Zonierung in Verbrauchereinheiten: Im nächsten Schritt folgt die Aufteilung der Heizungsanlage in viele kleine Verbrauchereinheiten. Mit druckunabhängigen Armaturen werden die Sollwassermengen in jedem Lastfall eingehalten
3. Art der Wärmeübertragungsfläche: Danach bestimmt die Art der Wärmeübergabeeinrichtung (Heizkörper, Fußbodenheizung) Schritt für Schritt den Ablauf der Planung zur weiteren Vorgehensweise. Das primäre Ziel ist die Ermittlung der notwendigen, mittleren Systemtemperatur(en) der vorhandenen Wärmeüberträger¬fläche(n) für eine maximale Effizienz des Heizungssystems (Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Wärmeübergabe).
4. Funktion und Prozess festlegen: Durch die Funktion der Armaturen (druckabhängig oder druckunabhängig) und den Prozess der Einstellung (Berechnung oder automatisch/temperaturbasierendes Verfahren) werden die anzustrebenden Systemtemperaturen festgelegt.


5. Qualität der Nachplanung definieren: Die Verfahren für eine praxisgerechte Nachrechnung in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Das Ergebnis ist die Basis für eine weitere (optionale) Heizungsoptimierung durch adaptive Systeme.
1. Raumweise Heizlastberechnung nach dem zulässigen, vereinfachen Verfahren B: Transmissionswärmebedarf unter Berücksichtigung von Außenfenstern und -türen, Außenwänden, Wände an Erdreich und unbeheizt, Dach/ Dachraumdecken, Fußboden an Keller, Boden an Erdreich mit U-Werten nach Baujahr/Baualtersklassen, neue Fenster und nachträgliche Dämmungen sind unbedingt zu berücksichtigen und Lüftungswärmebedarf.
2. Berechnung der Leistung der installierten Heiz¬flächen mit einer praxisnahen Systemtemperatur von 70/55 °C und einem dp-Ventil von 50 mbar.
3. Gegenüberstellung der Heizlast (je Raum) und der Heizleistung (der/des Heizkörpers) mit dem Ziel der Ermittlung der Heizkörperüberdimensionierungsfaktoren.
4. Ermittlung der realen Massenströme und realen Rücklauftemperaturen.
5. Optimierung durch Absenkung der Systemtemperaturen = Reduzierung der mittleren Übertemperatur = Heizleistung des Heizkörpers bis zur berechneten Heizlast. Die „Ziel“ einer neuen Vor- und Rücklauftemperatur wird durch die Art des Wärmeerzeugers vorgegeben!
6. Optimierung durch Absenkung der Differenzdrücke über den Thermostatventilen durch die Ermittlung der real notwendigen Differenzdrücke über dem Thermostatventil in Abhängigkeit des realen Volumenstroms und der geforderten Ventilautorität.
7. Daraus ergeben sich die notwendigen Einstellungen (Volumenstrom, Förderhöhe) der Heizkörperthermostatventile, der zentralen Heizungsumwälzpumpe und/oder der dezentralen Differendruckregler.
1. Raumweise Heizlastberechnung nach dem zulässigen, vereinfachen Verfahren B: Transmissionswärmebedarf unter Berücksichtigung von Außenfenstern und -türen, Außenwänden, Wände an Erdreich und unbeheizt, Dach/ Dachraumdecken, Fußboden an Keller, Boden an Erdreich mit U-Werten nach Baujahr/Baualtersklassen, neue Fenster und nachträgliche Dämmungen sind unbedingt zu berücksichtigen und Lüftungswärmebedarf. Alternativ: Heizlast nach Baualtersklasse, wenn ein automatisches/adaptives Verfahren zum Abgleich verwendet wird.
2. Ermittlung des Verlegeabstands. Vorschlagswert: 15cm (entspricht 6,5m/m²). Gegebenenfalls Randzonen beachten.
3. Aus der Heizlast und dem Verlegeabstand wird die für die benötige thermische Heizleistung notwendige Vorlauftemperatur (Nasssystem, Bodenbelag Stein, Wärmeabgabe nach unten berücksichtigt) bestimmt und die zwingend zur weiteren Berechnung notwendige Spreizung ermittelt.
4. Daraus errechnet sich der notwendige Massenstrom je Heizregister.
5. Über die Größe des Heizkreises/Heizregister (m²), des Verlegeabstands (m/m²) und eines angenommenen Druckverlustes (Vorschlag: 1,5 mbar/m) errechnet sich der Druckverlust je Heizregister.
6. Aus den errechneten Werten wird der Gesamtmassenstrom je Verteiler / Anlage und der min. notwendige Differenzdruck (Heizregister mit dem höchsten Druckverlust) ermittelt.
7. Daraus ergibt sich noch unter Berücksichtigung der Rohrlänge vom entferntesten Verteiler zur Pumpe die notwendige Förderhöhe der Heizungspumpe.
8. Bei Bodenbelägen mit einem erhöhten Wärmedurchlasswiderstand muss die Vorlauftemperatur zunächst rechnerisch erhöht werden.
9. Ein endgültige Anpassung kann nur im Betrieb oder durch adaptive Systeme erfolgen

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